Hendaye, Frankreich

12. – 16. September 2012

Am 12. und 13. September schlugen wir die Segel und alle Textilteile wie Sprayhood, Bimini, Kuchenbude, Relingschürzen, Rettungsringe, etc. ab, legten sie zusammen und verstauten sie.

(fast) alles weg….

Mit Veronique Courvoisier von «SOS Boat» klärten wir alle bevorstehenden Arbeiten, wie Auswassern, Reinigung, Service- und Unterhaltsarbeiten, etc. ab. Sie hinterliess für uns einen sehr zuverlässigen Eindruck. Am Abend des 12. September unternahmen wir eine Wanderung ins Zentrum von Hendaye, um ein Restaurant fürs Abendessen aufzusuchen. Das Zentrum von Hendaye ist kein Vergleich zu Hondarribia auf der spanischen Seite, weshalb ich auf Fotos verzichte.

Am Abend des 13. September fuhren wir mit der Fähre nach Hondarribia um unser letztes gemeinsames Abschiedsessen zu geniessen. Auch da verzichte ich auf Fotos, damit den Lesern nicht das Wasser im Munde zusammenläuft 😉 Da die Fähre ihren Betrieb ab diesem Tag reduziert hat, mussten wir darauf mit dem Taxi zurückfahren.

Hondarribia an einem Montag fast menschenleer

Tags darauf, am 14. September 2021 trat Adrian seine Heimreise an und ich hatte noch einiges zu erledigen. Unter anderem ging ich der Lüftung/Heizung nach, die während dem ganzen Törn ihren Dienst versagte. Nachdem ich während Stunden das halbe Schiff auseinandernahm, musste ich feststellen, dass es an einem falsch beschrifteten Schalter lag (nicht das erste Mal, Danke der englischen Werft….).

Am 15. September war dann Auswassern angesagt. Wie immer, wenn mein Schiff am Kran hängt, erhöhte sich mein Puls signifikant. Aber Veronique und das Kranpersonal erledigten alle Arbeiten zu meiner vollen Zufriedenheit.

Letzte Fahrt auf dem Wasser
Am Kran
Veronique am Reinigen
Hoch und trocken

Ich genoss dann im Hafenrestaurant ein «Filet de Merlu à l’Espagnole» mit viel Knoblauch 😊, bevor ich meine letzte Nacht an Bord der Mea Requies verbrachte.

Letzter Abendspaziergang mit Blick nach Hondarribia und den Pyrenäen

Ja, und am 16. September trat ich dann meine Rückreise an, nachdem ich auf dem «Trockenen» noch eine erfrischende Dusche an Bord genoss. Wie Adrian tags zuvor, brachte Veronique mich zuverlässig und pünktlich zum Bahnhof von Hendaye. Ziemlich ärgerlich war, dass ich meinen Rucksack mit dem Laptop, den Schiffsunterlagen, und vielem mehr im Zug vergessen habe. Ich hoffe sehr, dass mein  Suchauftrag an die Bahn erfolgreich wird.

Anmerkung 28. 09. 2021: Er war erfolgreich, am 22. 09. 2021 konnte ich ihn am Bahnhof in Liestal abholen, ich war so froh, vor allem wegen dem Gästebuch und den ganzen Schiffsunterlagen.

Fazit:

Auch wenn der Törn, wie letztes Jahr wegen diesem blöden Virus nicht plangemäss verlief – Ende Mai war ein nochmaliger Versuch geplant London anzulaufen – so durfte ich und meine Mitsegler ab Mitte Juli einen ganz schönen Törn mit vielen schönen Orten geniessen, auch wenn die Maschine vier (!) Mechanikerbesuche und meinerseits mehrere Dieselleitungsreinigungen erforderte.

Schlussendlich danke ich ganz herzlich nochmals meinem Schatz Elisabeth sowie Richard, Hanspeter und Adrian, die zu dem guten Gelingen beitrugen, wie auch allen netten Menschen denen wir begegnen durften. Einmal mehr hat sich die Southerly 110 als sehr gutes Schiff mit einem sehr angenehmen Seeverhalten erwiesen. Von manchen französischen Seglern erhielt ich nicht umsonst Komplimente. Auch der variable Seegang (Trockenfallen) hat sich immer wieder bewährt.

Wie geht es weiter? Ende November werde ich mit Adrian mit dem Auto für ein paar Tage nach Hendaye fahren, um die Steuersäule zu ersetzen und ein paar weitere Dinge zu erledigen. Dann wird es etwa Ende Mai 2022 der nordspanischen Küste entlang nach Portugal gehen. Dafür steht gegen Ende Jahr noch ein «bisschen» Planungsaufwand an. Mehr dazu dann wieder auf diesem Blog.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist img_7299.jpg.
Verschmutzter Diesel
„Seelenverkäufer“…..
…. oder Austernzucht?

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